Gus

gus 200

Gus mußte sterben, weil seine Besitzer zu wenig Geduld hatten.
Gus wurde des öfteren in der Kronen Zeitung Tierecke und in der Tierheim Arche Noah Tiervermittlung inseriert. Bald hat sich eine Familie Müller für Gus interessiert, meine Freundin Andrea fuhr extra zu der Familie und macht eine Platzkontrolle, sie hatte keine Einwände diesen Menschen Gus nicht zu geben.
Diese Menschen waren den Besitzern von Gus nicht gut genug. Auch den Vorschlag, Gus in die Arche Noah zu bringen und ihn dort weiter zu vermitteln, lehnten die Besitzer ab.
Familie Müller fuhr extra nach Köflach um Gus zu besuchen, Gus war dort eingesperrt und die Wohnung stank fürchterlich nach Kot. Ich habe daraufhin noch mit einer Dame aus der Arche telefoniert, daß wir ehe möglichst einen Amtstierarzt hinschicken.
Familie Müller wurde einfach zwischen Tür und Angel abgewiesen.
Vor ein paar Minuten habe ich mich wieder, wie so oft schon, um Gus`s befinden erkundigt und die Besitzer angerufen.

Nun die Antwort:
Wir haben Gus eingeschläfert, er hatte eine Hautkrankheit, war besser so.
Ich bin so sauer und traurig zugleich, Gus war erst eineinhalb Jahre und mußte sterben, ich kann nur noch weinen.

Mit traurigen Grüßen
Susi Seidl